Tipp zur deutschen Aussprache: R

Das R ist im Deutschen nicht immer gleich.

Welche Möglichkeiten gibt es, ein zu bilden?

1) Das Zungenspitzen-R

Dieser Laut wird mit der Zungenspitze gebildet. Sie schlägt gegen den oberen Rand der Alveolen. Das ist der Bereich hinter den oberen Schneidezähnen. Indem die Zunge sich auf und ab bewegt, unterbricht sie immer wieder den Luftstrom. So entsteht der Laut.

2) Das Reibe-R

Die Zunge wölbt sich nach hinten stark auf, ähnlich wie bei den Lauten g oder (a)ch. So entsteht eine Enge zwischen Gaumen und Zunge. Durch den Luftstrom entsteht dann eine Reibung und somit das Geräusch, das für den Laut charakteristisch ist.

3) Das Zäpfchen-R

Es entsteht ähnlich wie das Reibe-R. Der einzige Unterschied ist, dass mehr Druck nötig ist. Dann beginnt das Zäpfchen zu schwingen und das für diesen Laut charakteristische Geräusch entsteht.

4) Das vokalisierte R

Eine gute Nachricht: Nicht überall wird ein R gesprochen, oft wird es zu einem sehr locker gesprochenen a-Laut. Das geschieht in der Nachsilbe -er wie in den Wörtern Vater, Peter … und in den Vorsilben her-, ver- wie in den Wörtern herholen, verschwinden etc.

 

Zur Verdeutlichung wie immer ein Bild:

A) Von den R-Lauten

 

Die r-Laute

 

B) Vom vokalisierten R

vokalisiertes a

 

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Lisa Göbel ()

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